INDIE – FRESSE
Willkommen zur zweiten Ausgabe von *Indie Fresse* – der Reihe, die sich ganz der rohen, ungeschliffenen Energie der Indie-Szene verschrieben hat.
Nachdem der Auftakt bereits gezeigt hat, wie vielfältig und lebendig unabhängige Künstler:innen klingen können, setzen wir heute noch einen drauf: neue Stimmen, frische Sounds und jede Menge Leidenschaft für Musik jenseits des Mainstreams. Freut euch auf Acts, die Grenzen verschieben, Erwartungen sprengen und genau das liefern, was *Indie Fresse* ausmacht: ehrliche, laute und kompromisslose Indie-Power.
* ERMÄßIGUNGEN FÜR SCHÜLER*INNEN; AZUBIS UND STUDENT*INNEN MIT ENTSPRECHENDEN NACHWEIS!
Mit dabei:
—FLUPPE—
fluppe sind ein Post-Punk-Quartett aus der Hansestadt Hamburg, das ebenfalls ein Faible
für Pop und Shoegaze hat. Der ehemalige Intro Chef Daniel Koch (u.a. Musikexpress, Diffus) schreibt:
„(…) musikalisch kommen einem eher diese räudig-poetschen Post-Punk-Bands wie shame,
Protomartyr oder auch IDLES in den Sinn.“ Kombiniert man dies mit der für die Hamburger Schule
typischen Haltung und Skepsis gegenüber den bestehenden Verhältnissen, so hat man in etwa die
Koordinaten zusammen. Mehr braucht man nicht.
Die Fluppe ist feminin.
— TRISTESSE —
In Berlin sucht man Träume und besingt sie von allen Seiten.
Die „Neue Deutsche Softness“ hat an TRISTESSE eine Band gewonnen, die sich ihre fünf Köpfe über das
Selbsterfinden und Verlorengehen zerbricht. Trotz der altbewährtesten Konstellation, ist die 2019 gegründete
Combo eine musikalische REM-Schlaf-Phase, in der Gitarren und Vocals zu luziden Streichern verschwimmen
und jeder Song versucht ein orchestriertes Traumbild zu sein.
Von Raum bestimmt, verschmelzen shoegazige Gitarrenteppiche mit sanftem Gesang zu dreampoppigem
Indierock. Die halligen Worte überstrecken sich in die Akkordfolgen, Drums und Bass fangen sie wieder aus der
Luft und rahmen sie ein. Es ist der Raum für ein Sich-wiegen im Vertrauten und für diese Schrecksekunde, kurz
bevor man fällt, der den Sound der Band ausmacht. Effektverschwommen.
Nachhallend. Intoxikiert. Unruhig.
Schwer, den Finger aufzulegen. TRISTESSE veröffentlichen mit „Die Sonne ging unter, auch ich hatte
vergessen“ ein Debütalbum vom Hin- und Hergerissensein. Weniger trist und grau, dafür schmerzlich sensibel,
beinah schwarz und weiß sind die Texte über ein Erblühen im Abschied der Adoleszenz, dem Verbrennen in
erschöpfender Taubheit und der Euphorie neu verdienter Freiheit. Man möchte „Berg-und Talfahrt“ denken und
überlegt es sich dann rechtzeitig anders. Denn die Songs sind nuanciert und versuchen vielmehr ein Spektrum
an Emotion abzudecken. Man denkt man tritt auf der Stelle, doch es geht immer voran.
— NACHTKINDER —
Alles was ich von der Geschichte der armen Nachtkinder habe auffinden können, habe ich mit Fleiß gesammelt und lege es euch hier vor.
Vier junge Menschen, die sich der Leidenschaft des Musizierens hingegeben haben und euch nun aus tiefstem Herzen ihre verlorenen Klänge näher bringen. Hier geht es um Liebe, Schmerz und wenig Hoffnung. Die Musik der jungen Nachtkinder ist gezeichnet von einer einzigartigen Kombination verschiedenster Stile.
Die organischen Klänge deutscher Indie-Musik treffen auf die Energie einer Rockband der frühen 90er Jahre. Gepaart mit einem Hang zur Theatralik schaffen die armen Nachtkinder eine dunkelbunte Welt der Klänge, aus der du, hast du sie auch nur einmal betreten, so schnell nicht mehr herausfinden wirst.
